SC Hausach-Fahrer erreicht Viertelfinale und wird starker 15.
Beim Eliminator-Weltcupfinale in Aalen stellte sich Felix Klausmann vom SC Hausach Team DAUCH Corporation / Fahrrad am Bächle einer der anspruchsvollsten Strecken der Saison. Große Sprünge, erhebliche Höhenunterschiede und technisch schwierige Passagen verlangten den Fahrern alles ab. Für besonderes Aufsehen sorgte ein Hindernis, bei dem sogar ein Auto übersprungen werden musste. Zusätzlich machten hochsommerliche Temperaturen den Athleten zu schaffen.
Bereits in der Qualifikation zeigte Klausmann einen fehlerfreien Lauf. Souverän meisterte er die technisch anspruchsvolle Strecke und leistete sich keinen größeren Fehler. Aufgrund der äußerst engen Zeitabstände im Weltklassefeld reichte es dennoch nur zu Rang 19. Damit qualifizierte sich der Hausacher jedoch sicher für das Achtelfinale.
Starke Duelle gegen die internationale Konkurrenz
Dort traf Klausmann auf den amtierenden Europameister Jakob Klemencic. Der SC-Hausach-Fahrer erwischte einen hervorragenden Start und konnte sich zunächst direkt am Hinterrad des Favoriten festsetzen. Bis in die zweite Runde hielt er den Anschluss. Als ein Schweizer Konkurrent gegen Rennende immer näher rückte, bewahrte Klausmann die Ruhe, verteidigte seine Position souverän und löste verdient das Ticket für das Viertelfinale.
Dort wartete erneut ein hochkarätig besetztes Fahrerfeld. Neben Klemencic gehörte auch der deutsche Vizemeister Louis Kraus zu seinen Konkurrenten. Trotz des ungünstigsten Startplatzes aufgrund der Qualifikationszeit gelang Klausmann erneut ein starker Start. Er ordnete sich zunächst auf Rang zwei hinter Klemencic ein und hatte beste Chancen auf den Halbfinaleinzug.
Auf der langen Start-Ziel-Geraden verlor er jedoch den entscheidenden Windschatten des Führenden und musste dem starken Gegenwind alleine trotzen. Dies nutzten zwei Konkurrenten, die noch vor der ersten Kurve an ihm vorbeizogen. Klausmann fiel auf Rang vier zurück. Zwar konnte er das hohe Tempo der Spitzengruppe bis ins Ziel mitgehen, doch für einen entscheidenden Angriff im Schlusssprint fehlten am Ende die letzten Kraftreserven.
Mit Rang 15 in der Tageswertung verpasste der Fahrer des SC Hausach Team DAUCH Corporation / Fahrrad am Bächle den Einzug ins Halbfinale zwar knapp, bestätigte jedoch erneut seine internationale Konkurrenzfähigkeit. Die starke Leistung beim Weltcup-Finale gibt zusätzliches Selbstvertrauen für die kommenden Rennen.


















